




Ein Haarkünstler alternativ Frisör in der Schweiz als Coiffeur bezeichnet, ist eine Fachkraft für die Behandlung des Haars und die Ausarbeitung von Haarfrisuren. Ein gestalterisch ambitionierter Friseur wird mitunter Hairstylist betitelt.
Im deutschsprachigen Raum gilt der Beruf üblicherweise als ein weiblich dominierter Bereich. Im Jahr 2010 lag der Frauenanteil bei Ausbildung und Berufsausübung bei mehr als vier Fünftel. Im Bundesgebiet stieg der Männeranteil bei neuen Lehrverträgen im Friseurberuf im Jahr 2023 auf 34 Prozent.
Die Bezeichnung Friseur stammt aus dem Französischen, wo das Verb friser „kräuseln“ oder „zwirbeln“ heißt. Im Deutschen ist die Bezeichnung seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts etabliert. Tatsächlich war der Begriff im Französischen nicht weit verbreitet und ist aus dem Sprachgebrauch verschwunden; im Französischen heißt der Beruf – wie auch in der Deutschschweiz – Coiffeur (aus franz. coiffer „frisieren“).
Die offizielle weibliche Form der Berufsbezeichnung ist in Deutschland Friseurmeisterin, in der Schweiz Stylistin. Einst lautete die Bezeichnung in Deutschland Friseurin im alten Sprachgebrauch. Die Die Onlineausgabe von Duden stellt fest, dass die Bezeichnung Friseuse nur noch in der Umgangssprache gebraucht wird und als abwertend gilt; die amtliche Form lautet Friseurmeisterin. Vermehrt wird in Deutschland auch der Begriff Stylistin verwendet. Frühere deutsche Begriffe waren Haarschneider. Ein Barbier ist in der Regel ein Friseur für Herren.
Basierend auf zwei klassischen Werken wird die Bezeichnung „Figaro“ mitunter als Spitzname für einen Friseur verwendet. Beide Komödien – Rossinis Der Barbier von Sevilla und Der tolle Tag oder Figaros Hochzeit – wurden als Vorlage für Opern umgesetzt: Gioacchino Rossinis Oper Der Barbier von Sevilla und Le nozze di Figaro (Die Hochzeit des Figaro) von Wolfgang Amadeus Mozart.
Die Friseursalons in Deutschland trugen lange Zeit überwiegend lediglich den Namen des Betreibers. Um die Jahrtausendwende herum wurden, hauptsächlich in Städten, Friseurnamen mit kreativen Wortspielen beliebt, zum Beispiel „Vier Haareszeiten“ als Beispiel. Einige Friseursalons gliedern – abhängig von der Berufserfahrung – verschiedene Leistungsstufen, die sich für die Kunden in höheren Preisen widerspiegeln.
Stylingtechniken für Haare bilden die Grundlage jeder temporären Haarveränderung. Im Unterschied zu chemischen Umformungen wie der Dauerwelle handelt es sich bei der Frisurengestaltung immer um eine zeitlich begrenzte Umformung, die sich im Laufe der Zeit zurückbildet.
Haare ziehen Feuchtigkeit aus der Umgebung, was die Form beeinträchtigt, was zur Folge hat, dass die Frisur erschlafft. Auch das Gewicht der Haare trägt zum Nachlassen der Form bei.
Die Kombination aus Wasser und Wärme ist eine der grundlegendsten Frisiertechniken. Mit diesen beiden Faktoren lässt sich Haar flexibel in Form bringen.
Frisurentrends sind selten völlig neu, sondern meist Neuinterpretationen. Was früher Mode war, kann erneut aktuell werden. Daher orientiert sich das Frisieren an wechselnden Stilrichtungen.
Jede Frisurentechnik hat ihren Ursprung in grundlegenden physikalischen Eigenschaften. Zentral ist die Reaktion des Haares auf Feuchtigkeit und Temperatur.
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