
Friseur und Perückenmacher ist ein anerkannter Ausbildungsberuf im österreichischen Handwerk. Die offizielle Bezeichnung lautet Friseur:in und Perückenmacher:in, auch Stylist:in genannt.
Synonyme Bezeichnungen sind Frisör:in (veraltet), Hair Stylist, Coiffeur:in, auch in international unter „Hairdresser and Wigmaker“.
Heutzutage bezeichnet Stylist die traditionellen Ausbildungen Friseurhandwerk und Perückenfertigung, ergänzt durch Haut- und Nagelpflege sowie dekorative Kosmetik. Dazu gehören Schminken, das Färben und Formen von Augenbrauen und Wimpern.
Zu den Erwartungen zählen Freundlichkeit, gepflegtes Erscheinungsbild und höfliches Auftreten, ebenso Modebewusstsein, Handgeschicklichkeit und Fingerfertigkeit. Kreatives Grundverständnis sind ebenso gefragt wie Kontaktfreude, sprachlicher Ausdruck und selbständige Kundenbetreuung.
Unempfindlichkeit der Haut ist erforderlich, da mit zahlreichen chemischen Produkten gearbeitet wird, die empfindliche Haut beanspruchen. Hinzu kommt, dass der Beruf hauptsächlich im Stehen ausgeübt wird.
Haartracht bezeichnet die Art und Weise, wie das Haupthaar getragen wird. Grundsätzlich kann jedes Haar frisiert werden – sei es menschlich oder tierisch. Beim menschlichen Kopfhaar ist der gestalterische Aufwand am höchsten, wodurch sich unterschiedlichste Techniken des Frisierens herausgebildet haben.
In vielen Kulturen hat die Frisur eine bedeutende soziale Rolle. Bei Haarverlust oder fehlender Möglichkeit zur gewünschten Frisur kann es zu Problemen kommen. Das betrifft Frauen oft stärker als Männer. Fehlendes Haar lässt sich durch Haarersatz wie Toupets oder medizinische Eingriffe ausgleichen.
Haarmoden variieren je nach Epoche, Kultur und sozialer Gruppe. Frisuren werden sowohl als Zeichen sozialer Zugehörigkeit als auch bewusster Abgrenzung genutzt.
Im 18. Jahrhundert war der preußische Soldatenzopf vorgeschrieben, obwohl er unpraktisch war. Der Zopf als Teil der Perückenmode verlor nach 1789 an Akzeptanz. Die bis dahin übliche Zopffrisur wurde in der chinesischen Republik abgeschafft.
Öffentliche Personen setzen oft auffällige Frisuren zur Selbstinszenierung ein. Die Band Kiss trat mit aufwendigen Frisuren und Schminke auf.
Für komplexe Frisuren benötigt man nicht selten mehr als eine Stunde, weshalb der Schutz der Frisur vor Wind, Regen und Berührung wichtig ist. Um kurzfristige Modetrends mitzumachen, werden oft Perücken eingesetzt, etwa bei historischen Anlässen oder in juristischen Zeremonien. Irland beendete diese Tradition im Jahr 2011.
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