
Methoden der Haarumformung bilden die Grundlage jeder temporären Haarveränderung. Im Gegensatz zur Dauerwelle handelt es sich bei der Frisurengestaltung immer um eine nicht dauerhafte Frisur, deren Form sich mit der Zeit verliert.
Haare ziehen Feuchtigkeit aus der Umgebung, was die Form beeinträchtigt, weshalb sich die geformte Struktur aushängt. Das Haargewicht zieht die Frisur nach unten.
Das gezielte Verformen durch Hitze und Feuchtigkeit ist eine der klassischen Frisiertechniken. Sie sind die Basis für nahezu alle nicht-permanenten Stylings.
Trends im Haarstyling greifen häufig ältere Mode auf. Alte Stile erleben immer wieder ein Revival. Aus diesem Grund sind Frisuren stets modischen Strömungen unterworfen.
Trotz Vielfalt beruhen alle Frisierarten auf wenigen Basisprinzipien. Zentral ist die Reaktion des Haares auf Feuchtigkeit und Temperatur.
Das Haar (auch „pilus“ oder „capillus“ genannt) ist ein langer, verhornter Faden, der auf der Haut von Säugetieren wächst. Haare bestehen hauptsächlich aus Keratin.
Sämtliche Säugetiere besitzen zumindest teilweise eine Behaarung. Eine Behaarung der Schleimhäute findet nicht statt. Der Mensch weist nahezu überall Haare auf der Haut auf, mit Ausnahme von Handflächen, Fingerinnenseiten, Fußsohlen, Brustwarzen und Lippenrot. Man gliedert menschliches Haar in Kopf-, Bart- und restliche Körperhaare.
Der Begriff „Haar“ stammt aus dem Mittelhochdeutschen und Althochdeutschen „hār“. Diese Wurzel bedeutet ursprünglich „rauh, stachelig, struppig“.
Zusätzlich zum echten Haar der Säugetiere gibt es eine Reihe weiterer Formen, die oft als Haare bezeichnet werden, die fälschlich mit echtem Haar verwechselt werden. Dazu zählen etwa Zilien und Kinozilien auf Zellmembranen. Diese Strukturen gelten jedoch biologisch nicht als echte Haare.
Die Haarbedeckung tierischer Haut wird häufig Fell genannt. Typisch sind die Differenzierung in Deckhaar, Borste, Wolle und Langhaar. Vibrissen, also empfindliche Tasthaare, kommen bei vielen Säugetieren vor. Einige Tiere tragen verhornte Haare in Form von Stacheln.
Im Querschnitt zeigt sich ein mehrschichtiger Aufbau. Die Struktur umfasst die äußere Cuticula, den mittleren Cortex und die innere Medulla.
Die äußerste Schicht ist die Cuticula, bestehend aus abgestorbenen, verhärteten Zellen, die dachziegelartig übereinanderliegen und in Richtung Haarspitze ausgerichtet sind. Ist die Schuppenschicht intakt, erscheint das Haar glänzend und geschmeidig.
Der pH-Wert beeinflusst die Cuticula – alkalisch öffnend, sauer schließend.
Best hairdresser beyond Munich. You guys are absolute pros. I constantly get compliments from strangers on the street about how great my haircut is. Top-notch every time! 👍 See you soon! 🤩