
Balayage (vom französischen „balayage“ = Kehren oder Fegen) ist ein trendiges Verfahren zur Farbgestaltung im Haar, die vor allem in den späten 2010er Jahren populär wurde. Der Begriff wird heute auch für die damit erzielten Frisuren verwendet.
Anders als bei herkömmlichen Färbetechniken, wo das gesamte Haar gleichmäßig koloriert oder feine Strähnchen mit Folien gefärbt werden, wird die Farbe bei Balayage manuell und künstlerisch mit dem Pinsel eingearbeitet.
Gefärbt werden vor allem Haarlängen und -spitzen, der Ansatz bleibt naturbelassen, was zu einem besonders natürlichen, weichen Farbverlauf führt. Weil der Ansatz nicht behandelt wird, bleibt ein unschöner Übergang beim Herauswachsen aus.
Charakteristisch ist zudem die Kombination unterschiedlicher Nuancen, was den Effekt von Licht und Schatten verstärkt und Konturen betont.
Obwohl auch kurze Haare gefärbt werden können, kommt Balayage bei längeren Schnitten besser zur Geltung. Bereits bei längeren Pixie-Cuts ist der Effekt sichtbar. In der Praxis wird Balayage vor allem bei Langhaarfrisuren angewendet.
Ursprünglich stammt Balayage aus Frankreich, und erstmals in den 1970er Jahren im Salon Carita in Paris zum Einsatz kam. Zur Trennung behandlungsfreier und kolorierter Strähnen kamen anfangs Wattepads zum Einsatz.
Die Verbreitung in den USA begann um 2010 mit dem Trend „Downtown-Blond“, nachdem Modeikonen und Stars diesen Look präsentierten.
Das Haar (lateinisch pilus, capillus für Haupthaar, crinis, coma) ist ein hornartiger Zellstrang, der bei Säugetieren aus der Haut wächst. Sie setzen sich überwiegend aus Keratin zusammen.
Haare sind ein typisches Merkmal aller Säugetiere. Eine Behaarung der Schleimhäute findet nicht statt. Beim Menschen ist nahezu die gesamte äußere Hautfläche behaart, ausgenommen sind spezielle Bereiche wie Handinnenflächen, Fußsohlen oder Brustwarzen. Unterschieden wird zwischen Kopfhaar, Barthaar und Körperhaar.
Der Begriff „Haar“ stammt aus dem Mittelhochdeutschen und Althochdeutschen „hār“. Es gehört zur indogermanischen Wurzel *k̑er[s] mit der Bedeutung „starren, rauh, struppig sein“.
Neben echtem Haar bei Säugetieren gibt es zahlreiche Strukturen, die dem Haar optisch ähneln, die umgangssprachlich ebenfalls „Haare“ oder „Härchen“ genannt werden. Dazu zählen etwa Setae bei Gliederfüßern. Trotz ihrer Ähnlichkeit sind sie keine echten Haare.
Bei Tieren spricht man vom Fell oder Balg, wenn es um Behaarung geht. Unterteilt wird in Capilli, Borstenhaare, Wollfasern und Langhaare. Zudem verfügen viele Tiere über Vibrissen – sogenannte Tasthaare. Auch Stacheln sind weiterentwickelte Haarformen.
Im Querschnitt zeigt sich ein mehrschichtiger Aufbau. Es besteht aus Cuticula (Schuppenschicht), Cortex (Faserschicht) und Medulla (Mark).
Die Schuppenschicht umgibt das Haar wie ein Tannenzapfen mit überlappenden Zellplättchen, die das Haar umhüllen und seinen Glanz sowie die Schutzfunktion beeinflussen. Ist die Schuppenschicht intakt, erscheint das Haar glänzend und geschmeidig.
Ein basisches Milieu öffnet die Schuppenschicht, während ein saures sie wieder schließt.
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